Schramma betreibt Personalpolitik nach Gutsherrenart - Beteiligung ausgewiesener Fachleute unerwünscht
Arbeit und Wirtschaft
Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Alfred Schultz, hat das Durchpauken der neuen Geschäftsführerin von Cologne Bonn Business, allen voran durch den Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma, scharf kritisiert.
„Was so scheinen mag, als nutze es dem um seine Wiederwahl ringenden OB und seiner Parteifreundin, der neuen Geschäftsführerin, schadet allen“, so Schultz.
Cologne Bonn Business habe jahrelang das Geld der regionalen Gesellschafter ohne nachhaltige Wirkung verbrannt. Das werde mit einem neuen Kopf an der Spitze ohne deutlichen Kurswechsel in der Sache nicht anders.
Darauf habe auch Wirtschaftsdezernent Norbert Walter-Borjans hingewiesen und zuerst eine neue inhaltliche Ausrichtung und die Beteiligung der städtischen Wirtschaftsförderung verlangt. „Auf den Rat seines Experten hat der Oberexperte Schramma damit reagiert, dass er dem Wirtschaftsdezernenten einen Maulkorb verpasste und ohne dessen Beteiligung (nach der Amtsleiterbesetzung 2007) erneut seine parteipolitische Vetternwirtschaft für die Stadt im Alleingang gegen jede Sachlogik durchzieht.“
Leidtragende seien am Ende die Qualität des regionalen Standortmarketings, die Geldgeber und eine Geschäftsführerin, die es verdient gehabt hätte, ihren Job unter klar umrissenen Voraussetzungen antreten zu können, so der SPD-Wirtschaftspolitiker.








